Die Hauptstadt hat gerufen – was sie so erzählt hat Teil 4

Heute folgen hier wieder einmal ein paar Fotos aus meinem kurzen Berlintrip. Ich denke es wird noch einen fünften Post geben, dann habe ich euch, glaube ich, alles gezeigt was ich wollte.

Ein Dinosaurier, bzw. zumindest dessen Kopf, in der Eingangshalle des Naturkundemuseums. Ihn komplett auf ein Bild zu bekommen wäre, wenn überhaupt, nur mit Weitwinkelobjektiv möglich gewesen.

Das Museum ist aber sehr zu empfehlen, es gibt auch kostenlose Audioguides, die ich habe nicht genutzt habe. Man erfährt Dinge zur Enstehung der Erde und lernt jede Menge heimische und fremde Tiere kennen und nebenbei wird die Gesichte der Präperation toll dargestellt.

Die Weltuhr am Alexander-Platz. Toll anzusehen und auch interessant, wieviel Uhr es gerade wo auf der Welt ist.

Der französische Dom.

Oder doch der Deutsche? Ich habe es vergessen und war leider auch nicht drin, obwohl ich es vorhatte.

Auch hier weiß ich leider nicht, um welches Gebäude es sich handelt. Es befindet sich in der Nähe der Neuen Synagoge und ich fand es einfach toll anzusehen, die Details kommen auf dem Foto gar nicht richtig raus.

Die Neue Synagoge. Der Name ist etwas irreführend, denn sie würde 1866 eingeweiht. Zur Geschichte einfach mal hier reinlesen oder sie besuchen. Auf jeden Fall zu empfehlen!

Man erfährt nicht nur etwas zur Geschichte der Synagoge selbst sondern auch zum jüdischen Leben in Berlin vor und während des zweiten Weltkrieges.

Auch das die Synagoge von einem örtlichen Polizisten während der Pogromnacht vor der Zerstörung bewahrt wurde. Und das nach dem Krieg eventuell mehr als nur die Frontfassade hätte erhalten werden können.

Ich war mehrere Stunden in Inneren und habe viel über das Leben und ihre Organisationen gelernt, ich kann es nur empfehlen, zudem sie auch nicht sehr überlaufen ist.

Allerdings kann man die Synagoge nur nach Einlass betreten und wird, wie am Flughafen, gefilzt. Auch ist die Synagoge ständig von Polizisten bewacht, ein seltsames Gefühl. Ob es wirklich notwendig ist oder auf einem Schuldgefühl der Deutschen basiert vermag ich nicht zu beurteilen.

Das Bode-Museum. Habe ich leider auch nicht betreten, da mein Kopf schon mit dem neuen Wissen aus der Neuen Synagoge geflutet war. Sonst hätte ich es wohl auch mal betreten.

Die Hauptstadt hat gerufen – was sie so erzählt hat Teil 3

Während meines Aufenthaltes bin ich auch  oft einfach mal durch die Gegend gelaufen, davon möchte ich euch heute ein paar Eindrücke zeigen. Das kann ich euch auf jeden Fall empfehlen, los laufen und abbiegen wenn es interessant aussieht. Zurück kommt man dank der öffentlichen Verkehrsmittel immer, wenn auch manchmal nicht auf dem direkten Weg. Aber wenn interessierts? Wir sind ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.

Ein alternatives Kunstmuseum, dessen Haus heute nicht mehr genutzt werden darf, soweit ich weiß wegen Baumängeln. Ich hätte es aber unheimlich gern von innen gesehen. Austellungen finden aber noch im Hinterhof statt, das Gebäude an sich ist aber auch schon eine Form der Kunst.

Die Hauptstadt hat gerufen, was sie so erzählt hat Teil 2

Meinen zweiten Tag verbrachte ich nicht in Berlin selbst, sondern in Potsdam.
Potsdam ist von Berlin aus leicht zu erreichen, mit der S-Bahn oder einem Regionalzug dauert es eine halbe Stunde, Abfahrt ist mindestens alle halbe Stunde, also muss man auch nicht wirklich auf die Zeit achten.

Da ich bereits einmal in Potsdam war, hatte ich mir vorgenommen das Schloss Sanssoucis außen vor zu lassen, auch wenn ich die Parkanlagen noch nicht durchwandert habe. Das wollte ich mir allerdings für ein schöneres Wetter aufheben.

Aber auch der Rest der Stadt ist einen Ausflug wert denn sie ist, trotz ihrer Nähe zu Berlin, wesentlich weniger vom Krieg getroffen worden.

Aber auch in Potsdam wird gebaut und somit wird man von einer großen Baustelle begrüßt: dem Landtag.
Aber wenn man versucht die Gerüste zu ignorieren, bekommt man eine Vorstellung wie es einmal aussehen wird und das wird wirklich schön!

Gegenüber des Landtages findet man die Nikolaikirche, die bereits renoviert wurde und ein Schmuckstück ist.

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Gegen einen kleinen freiwilligen Obulus kann man die Kirche besichtigen. Sie ist zwar nicht sehr groß, aber schön anzusehen. Besonders ein Blick in die Höhe lohnt sich, die Kuppel ist sehr detailreich und mit Fresken verziert.

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Man kann auch den Turm besteigen, allerdings wollte ich dafür nicht nochmal fünf Euro bezahlen, das ist nämlich an der Tür nach oben angeschlagen.

Direkt nebenan befindet sich das Potsdam-Museum, das ich zwar auch nicht besichtigt habe, ein paar Fotos gibt es trotzdem, denn auch dieses Haus ist toll restauriert. Es handelt sich dabei übrigens um das alte Rathaus.

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Der Herr auf dem Dach hat übrigens eine ganz schöne Last zu tragen, nicht weniger als das Himmelsgewölbe ruht auf seinen Schultern. Es handelt sich um Altas. Musste ich übrigens auch erst nachlesen. 😉

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Danach bin ich einfach durch die Gegend gelaufen, ich hatte kein bestimmtes Ziel und bin einfach abgebogen, wenn mich etwas interessierte.

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Nicht nur das Brandburger Tor hat eine Quadrigga, auch Potsdam besitzt mehrere. Dies ist eine davon.

 

Fast in jeder Straße wundervolle Altbauten, die meisten wundervoll restauriert.

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Teilweise findet man besondere Details:

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etwas schicker als eine normale Türklinke, oder?

Leider habe ich vergessen, worum es sich bei diesem Gebäude handelt.

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Sehr zu empfehlen ist auch die Innenstadt, in der man gut bummeln kann und nicht nur die üblichen Läden findet.

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Ich bin einige Stunden durch Potsdam geschlendert und kann empfehlen einfach mal so drauf los zu laufen und zu schauen, was es zu entdecken gibt.

Die Hauptstadt hat gerufen, was sie so erzählt hat Teil 1

Seit Sonntag bin ich wieder zurück in der Heimat, dank regelmäßigen Linienflügen wirklich in angenehmer Zeit.

Da ich 2007 bereits für einige Tage mit der Schule dort war, hatte ich nur wenige geplante Ziele und habe mich die meiste Zeit einfach treiben lassen.

Ich möchte euch nun vor allem einen Teil meiner Fotos zeigen und nur wenig erzählen, einige Sachen werde ich aber trotzdem erwähnen. 😉

Am ersten Tag hatte mein Cousin und gleichzeitiger Gastgeber frei und hat sich als Touriführer betätigt.

Unser erstes Ziel war ein ehemaliges Aushängeschild des nationalsozialistischen Deutschlands und heutigens Erholungsgebiet für die Berliner:

der Flughafen Tempelhof.

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Er hat eine lange und wechselnde Geschichte, die sehr interessant ist.  Nur so viel: er entstand schon vorm Dritten Reich und war später Teil der Luftbrücke. Bis 2008 war er in Betrieb, heute wird das Flugfeld vom Sportlern und Spaziergängern genutzt und ist vor allem im Sommer sehr beliebt.
Das Gebäude selbst wird für Veranstaltungen genutzt, leider konnte man sie an diesem Tag nicht betreten, ich hätte sie gerne mal von innen gesehen.

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Also liefen wir einmal außen herum, eine ganz schöne Strecke, die einem die Ausmaße des Gebäudes erstmal bewusst macht. Man sieht auch deutlich, dass Hitler damit imponieren wollte, die Außenfasade ist mit einem hellen Sandstein? verkleidet, der mit Sicherheit nicht günstig war.

Warum das Feld heute so beliebt ist, erklärt sich nach einigen Schritten von selbst – es ist ruhig, erstaunlich ruhig für eine Stadt wie Berlin.
Zudem ist es auch sehr grün, einige Bäume und jede Menge Wiesenfläche und sogar ein kleiner Minigolfplatz aus alten Flugzeugteilen.
Der Biergarten war schon eröffnet und wir haben dann auch mit einem warmen Kakao die Saison eröffnet.
Der Rundkurs auf Start- und Landebahn und Versorgungswegen ist ca. 6km lang und deswegen bei Sportlern beliebt, mein Cousin fährt dort auch sehr gerne.

Es ist schon ein komisches Gefühl über die Startbahn zu laufen, schließlich ist sie noch nahezu intakt und man gewinnt einmal ein Gefühl für die Dimensionen.

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Ein Oldtimer-Flugzeug war auch noch zu sehen, ich würde ja mal kühn behaupten es handelt sich um ein Modell wie die Rosinenbomber. Allerdings habe ich von Flugzeugen gleich mal gar keine Ahnung. 😉

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Viel mehr habe ich am Montag auch nicht mehr gemacht, wir waren doch einige Stunden unterwegs.

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Ich bin nur noch ein bisschen durch die Gegend gelaufen, habe den Alex gefühlte hundert Mal umrundet, bis ich irgendwann an der Ecke war, wo ich eigentlich hinwollte.

Am Dienstag war ich in Postdam, aber der Post kommt wohl erst die Tage, ich habe ja doch mehr geschrieben als geplant.